Parodontologie

 
Zahnpflege wirkt gegen Parodontitis

Fotos: William Warby, CC BY 2.0.
Interdentalbürsten: Sommarflicka, CC BY-SA 3.0

Die Parodontologie befasst sich mit den Erkrankungen des Zahnhalteapparates, also des Zahnfleisches, des knöchernen Zahnfaches und der Wurzeloberfläche des Zahnes.

Viele Erkrankungen des Zahnhalteapparates sind auf eine unzureichende Mundhygiene, erhöhte Zahnsteinbildung (auch unterhalb des Zahnfleischrandes) sowie eine erhöhte Bakterienbesiedelung zurückzuführen.

Bleiben diese Erkrankungen unbehandelt, kommt es zum Abbau des umliegenden Knochens und damit zur Lockerung des Zahnes. Über kurz oder lang führt eine unbehandelte Parodontitis immer zum Zahnverlust.

Ausserdem kann das dauerhafte Vorhandensein von chronischen entzündlichen Prozessen zu Gefässerkrankungen, Herzerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen oder Diabetes führen bzw. diese verstärken.

Um parodontale Erkrankungen zu vermeiden, sind regelmässige Kontrollen, aber auch die professionelle Zahnreinigung sehr wichtig.

Sollte bei Ihnen eine bereits vorhandene Erkrankung festgestellt werden, kann dem Knochenabbau durch eine systematische Behandlung in drei Stufen Einhalt geboten werden:

  1. Vorbehandlung durch unsere speziell geschulten Prophylaxehelferinnen
  2. Hauptbehandlung durch die Zahnärztin
  3. Stetige Nachbehandlung durch die Prophylaxehelferinnen

Dabei kann durch eine Keimbestimmung das passende begleitende Medikament ausgewählt werden.

Wichtig ist jedoch vor allem Ihre häusliche Mitarbeit. Nur durch Ihre konsequente Zahnpflege kann ein dauerhafter Erfolg verzeichnet werden.

Dabei unterstützen wir Sie gerne mit Rat und Tat.